Jahresauftaktveranstaltung in Körne

Die KÖRNESCHAFT hatte am Sonntag wieder Verantwortliche und Mitglieder aller Körner Vereine, Institutionen und Organisationen eingeladen. Ebenso waren politische Mandatsträger der Einladung gefolgt.

Zu Recht kann dieses traditionelle jährliche Treffen als Netzwerkveranstaltung bezeichnet werden. Dementsprechend wurde in den kurzweiligen Reden auch die gute Zusammenarbeit sowie das gegenseitige Vertrauen aller in Körne Aktiven herausgestellt.

Eines der interessanten Themen in den Gesprächen war die bevorstehende Umgestaltung des Körner Hellwegs, die Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sowie die Hellweg-Anlieger und die Teilnehmer des öffentlichen Nahverkehrs betreffen.

Das Körner Zusammengehörigkeitsgefühl soll auch durch die neue Tasche mit dem Aufdruck „Körne. Meine Heimat“ unterstrichen werden, die es ab Freitag, 23.02.2018, zu kaufen gibt. Verkaufsstellen sind zunächst der REWE-Markt in Körne, das Hotel Körner Hof sowie die Körnebach- und die Zehnthof-Apotheken. Der Erlös wird gemeinnützigen Zwecken in Körne zugute kommen. Das gleiche freundliche Design werden bald auch die Fahnenmasten in der Körner City tragen.

Die KÖRNESCHAFT freut sich über die neuen Tragetaschen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl und den Netzwerkgedanken unterstreichen sollen. Foto: Rüdiger Beck
Die KÖRNESCHAFT freut sich über die neuen Tragetaschen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl und den Netzwerkgedanken unterstreichen sollen. Foto: Rüdiger Beck

Bezirksvertretung Innenstadt-Ost legte einen Kranz nieder zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Die vereinten Nationen haben den 27. Januar, der in Deutschland und anderen Ländern bisher bereits als Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee begangen wurde, offiziell zum Holocaust-Gedenktag ausgerufen.

Die Vollversammlung reagierte damit im Oktober dieses Jahres auf eine Initiative Israels und nahm eine Resolution an, in der alle Mitgliedstaaten aufgerufen werden, an diesem Tag an den Massenmord an Juden in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Gebieten während der nationalsozialistischen Herrschaft zu erinnern.

Unsere Stadtgeschichte betreffend ist mit diesem Tag die Deportation jüdischer Familien aus Dortmund und Umgebung verbunden. Etwa 1.000 Bürger jüdischen Glaubens mussten sich am 27. Januar 1942 vor der Gaststätte „Zur Börse“ einfinden, von wo aus sie unter den Schikanen der Gestapo zum Südbahnhof getrieben und von dort in ein Ghetto bei Riga deportiert wurden. Weniger als 10 kehrten zurück.

Im Stadtbezirk Innenstadt-Ost wurde dieser Tag daher zum Anlass genommen innezuhalten. Die Mitglieder der Bezirksvertretung haben zum Gedenken wie zur mahnenden Erinnerung am „Wasserturm“ einen Kranz niedergelegt.

Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost und die Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und des Stadtgymnasiums haben einen Kranz niedergelegt.

 

Adventmarkt auf dem Davidis Markt

Das Stadtbezirksmarketing Innenstadt Ost hat am 16. Dezember wieder zum traditionellen Adventmarkt auf dem Davidis Markt eingeladen.

Die Marktbesucher konnten sich bei familiärer Atmosphäre an den Marktständen und in den anliegenden Geschäften wieder auf Spezialitäten und Produkte aus der Region freuen. Erstmals hat ein neuer Markthändler mit seinen exklusiven Produkten am Adventmarkt teilgenommen. Im Angebot waren hochwertiges Olivenöl aus eigenem Anbau und von griechischen Kleinbauern sowie Olivenöl-Seife.

Das attraktive Programm begann um 10.00 Uhr mit dem Bläserchor Melanchthon. Ab 11.00 Uhr sorgten die Franzi-Spatzen von der Franziskus Grundschule für weihnachtliche Unterhaltung.

Ergänzende Informationen und Gespräche sowie ein Speisen- und Getränkeangebot lassen den Adventmarkt auf dem Davidis Markt immer wieder zu einem besonderen Erlebnis werden.

www.davidis-markt.de

„Rubbeldikatz am Borsigplatz“ – Versteigerungserlös geht an Dortmunder Katzenschutzverein

Dagmar Schnecke-Bend, Künstlerin aus der Innenstadt-Ost, hat das Bild „Rubbeldikatz am Borsigplatz“ im Rahmen der Aktion der IN-Stadtmagazine versteigern lassen. Der Erlös in Höhe von 101 Euro geht an den Dortmunder Katzenschutzverein. Das Bild wurde ersteigert von Stephanie Schneider aus Düsseldorf.

Es handelt sich um ein Unikat im Format 40 x 30 cm (Acryl auf Leinwand). Das Bild trägt die Unterschriften von Komponist Werner Friedrichs und BVB-Legende Aki Schmidt. Das Musik-Video von Peter Brinkmann mit Aki Schmidt am Akkordeon kann man sich bei Youtube ansehen.

Dagmar Schnecke-Bend engagiert sich seit Jahren für soziale Projekte, vor allem in der Innenstadt-Ost. Seit 2002 führt sie das Kindermalprojekt „Kinder, Kunst und Katzen“ durch. Neben der Malerei sollen den Kindern die Themen „Tierschutz und Natur“ näher gebracht werden. Aber nicht nur Kinder, sondern auch Prominente aus der Dortmunder Kultur und Politik haben schon begeistert an den Malprojekten teilgenommen.

Stephanie Schneider (links) hat das Bild "Rubbeldikatz am Borsigplatz" ersteigert. Mit ihr freuen sich Bernd Uhlenbruck (IN-Stadtmagazine) und die Künstlerin Dagmar Schnecke-Bend (Foto: Rüdiger Beck).
Stephanie Schneider (links) hat das Bild „Rubbeldikatz am Borsigplatz“ ersteigert. Mit ihr freuen sich Bernd Uhlenbruck (IN-Stadtmagazine) und die Künstlerin Dagmar Schnecke-Bend (Foto: Rüdiger Beck).

VGA Assekuranzclub Dortmund beschäftigt sich mit „Corporate Entrepreneurship“

Am 26.09. fand in Dortmund eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Corporate Entrepreneurship“ statt. Corporate Entrepreneurship bezeichnet den Versuch, den grundlegenden Gedanken und die Dynamik des Unternehmertums nicht nur in der Gründungsphase eines Unternehmens, sondern auch darüber hinaus dauerhaft in der Unternehmung zu verankern.

Eingeladen hatte der VGA Assekuranzclub Dortmund. Der VGA (Bundesverband der Assekuranzführungskräfte e. V.) ist das einzige Netzwerk, in dem Führungskräfte in Versicherungsunternehmen und bei vermittelnden Unternehmen gemeinsam organisiert sind. Der Assekuranzclub Dortmund bietet eine Plattform zum Erfahrungsaustausch unter Kollegen sowie regelmäßige Fachvorträge zu aktuellen Themen durch interessante und kompetente Referenten.

Referent am 26.09. war Max Steinmetz, Senior Consultant in der PG Insurance – Sales & Operations. Sein fachlicher Fokus liegt auf der Konzeption und Entwicklung digitaler Lösungen für Versicherungen. Das Thema Digitalisierung erläuterte Steinmetz mit Hilfe von Beispielen u. a. aus dem Bereich des P2P-Payments. Beim P2P-Payment oder Peer-to-Peer-Payment wird Geld auf digitalem Weg zwischen zwei Parteien ausgetauscht.

Für Max Steinmetz erlaubt die Einnahme der Kundenperspektive völlig neue Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle für Finanzdienstleister, auch vor dem Hintergrund, dass das Halten der eigenen Marktposition immer schwieriger wird. Umsatzsteigernde Ideen und positive Kundenerlebnisse können nach Ausführungen von Steinmetz „top down“ oder „bottom up“ generiert werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Marktscreening, d. h. das kontinuierliche Beobachten der Marktentwicklungen und der Wettbewerber.

Max Steinmetz stellte in seinem Vortrag den InsureTech-Radar vor, der die InsureTech-Szene analysiert. Viele Start-ups sind derzeit weltweit in der Versicherungsbranche aktiv. Einige innovieren sogar entlang der gesamten Wertschöpfungskette beim Aufbau einer Versicherung auf der „grünen Wiese“. „Der Aufbau einer neuen Marke kostet Zeit und Geld. Preiswerter ist es, in die Kundenbindung zu investieren“, so Steinmetz. Das sogenannte „Design Thinking“ hilft etablierten Unternehmen, die eigenen Kundenbedürfnisse schneller zu erkennen und selbst aktiv zu werden. Es geht letztlich um die konsequente Ausrichtung am Kundenbedarf.

Die Veranstaltung fand bei Leue & Nill statt, einem großen Versicherungsmakler in Deutschland, der mit über 300 Mitarbeitern das gesamte Leistungsspektrum der Versicherungswirtschaft für industrielle und gewerbliche Kunden sowie für das Privatkundenklientel anbietet. Das Unternehmen befindet sich bis heute, bereits in der fünften Generation, in Familienbesitz.

www.vga-koeln.de